Montag, 22. Februar 2010

iPhone bekommt Konkurrenz – Initiative gegründet

iPhone bekommt Konkurrenz – Initiative gegründet Der Kampf um ein Stück des Smartphone-Kuchens ist hart, aber die Neuigkeiten, dass über ein Dutzend der größten Unternehmen im Handy-Markt zusammenarbeiten, um Apples Vorherrschaft anzugreifen, kam doch überraschend.

Im Rahmen der Kooperation zwischen den Mobilfunk-Giganten, darunter O2 und Orange, legen die Partner ihre Ressourcen zusammen, um eine offene App-Plattform zu entwickeln und so dem extrem beliebten App-Format von Apple Konkurrenz zu machen. Berichten des Guardian zufolge, hat Apples App Store eine große Fangemeinde – bis lang wurden über drei Milliarden Apps für das iPhone und für den iPod heruntergeladen.

Auch Google hat in der Branche mit seinem Betriebssystem Android für Aufruhr gesorgt. Der Suchmaschinen-Gigant wird in dieser Woche noch mehr Geräte mit der Android-Software auf den Markt bringen. Und da wäre noch Steve Ballmer, der das Geheimnis um das jüngste Microsoft-Handy und dem Betriebssystem Windows Mobile 7 auf dem Mobile World Congress in Barcelona gelüftet hat. Das Smartphone hat seinen eigenen App-Store für Microsoft-Nutzer. Angesichts dessen ist es klar, dass der Konkurrenzkampf immer härter wird.

Die mobilen Netzwerke hoffen, durch eine Partnerschaft wieder Boden gut zu machen. Gemeinsam wollen sie eine Reihe an Services entwickeln, die für eine Vielzahl von Geräten nutzbar sind. Die Initiative trägt den schönen Titel „Wholesale Applications Community“ und wird von der GSMA, LG Electronics, Samsung und Sony Ericsson sowie seinen Mobilfunkbetreibern, darunter die Deutsche Telekom, Vodafone, AT&T, Verizon Wireless und SK Telecom, unterstützt. Zusammen genommen hat diese Initiative über drei Milliarden Kunden weltweit.

Berichten von Brand Republic zufolge, sagte Jonathan Arber, Senior Research Experte bei IDC: „Die Initiative hilft dabei, das Wissen um bestehende, offene Standards unter den Entwicklern, Betreibern und den Geräteherstellen voran zu treiben und zugleich eine Fragmentierung zu reduzieren. Davon profitiert die gesamte Branche.“

Es scheint bald so, als ob es mehr Apps denn je geben wird, bevor sich die Nutzer sie herunterladen können. Diese versprechen, dass sie Ihr Leben leichter machen – oder zumindest unterhaltsamer.
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