Dienstag, 10. Februar 2009

Labour-Partei präsentiert neue Social-Networking-Seite „LabourSpace“

Von Stefan Benaburger, Teamleader Editorial
10. Februar 2009


Nach den USA jetzt auch in UK: Social Networking erobert die politische Medienlandschaft.

Labour-Partei präsentiert neue Social-Networking-Seite „LabourSpace“ Noch euphorisiert von der Online-Wahlkampagne Obamas, in der auch Social Media Tools wie Twitter zum überzeugenden Erfolg beitrugen, hat nun auch die englische Labour-Party mit „LabourSpace“ eine neue Social Networking Seite gelauncht.

LabourSpace erlaubt es den Usern, eigene Themenvorschläge einzubringen, die sie von den Politikern gerne umgesetzt sähen. Dabei müssen die User nicht einmal die Labour-Party mögen, es gibt sogar beim Anmelden die Möglichkeiten, sich als „Conservative“ oder als „LiberalDemocrat“ zu outen.

Die User werden dazu aufgefordert aktiv zu werden, indem sie beispielsweise Kampagnen zu Themen kreieren können, die wiederum von anderen kommentiert werden. Jeder hat die Möglichkeit, sich als Unterstützer einer Kampagne zu positionieren oder sogar in die Opposition zu gehen.

Ed Miliband, der Energie- und Klimaminister der Labour-Party, sagt über LabourSpace: „Ich hoffe diese Social-Networking-Seite ist eine gute Adresse für Menschen und auch Organisationen, ihre Kampagnen unters Volk zu bringen und ihre Ideen nicht zuletzt auch an alle Labour-Minister und die übrige Partei zu kommunizieren. Die Idee hinter LabourSpace ist im Grunde recht einfach: man bekommt seine eigene Webseite innerhalb von LabourSpace, wo man uns und der übrigen Welt davon überzeugen kann, warum es für die Partei wichtig sein kann, die vorgeschlagenen Kampagnen auch umzusetzen“, so Miliband. „Ich selbst werde regelmäßig rein schauen und hoffe, dass sich LabourSpace zu einem lebendigen Diskussionsforum entwickeln wird.“

Diese neueste Social-Networking-Site wurde in derselben Woche gelauncht, in der auch eine weitere neue Webseite der Labour-Party das Internet beglückte: „LabourList.org“. Ein Blog, initiiert von dem ehemaligen New Labour-Mitglied Derek Draper als eine Art linkes Gegengewicht zu den zahlreichen rechtslastigen Blogs in der UK-Blogosphäre.

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