Wie funktioniert dieses Browser-Auswahlfenster? Die Seite basiert auf Javascript und bietet Nutzern die Möglichkeit, aus einer zufällig angeordneten Reihe von verschiedenen Browsern zu wählen, darunter befindet sich natürlich auch der Internet Explorer von Microsoft.

Die slowakische Tech News Seite DSK.SK hat eigene Tests durchgeführt, wie die zufällige Anordnung funktioniert. Überraschenderweise fiel das Ergebnis, nach dem die Seite tausend Mal aktualisiert wurde, nicht unbedingt vorteilhaft für Microsoft aus. Vielmehr war es Chrome, der Browser von Google, der ungefähr zu 90 Prozent auf einem der ersten drei Plätze erschien. Im Gegensatz dazu bekam der Internet Explorer nur zu 37.6 Prozent einen dieser favorisierten Plätze.
Nach den aktuellsten Browser-Statistiken von W3Counter ist der Internet Explorer mit 50 Prozent Marktanteil immer noch der weltweit beliebteste Browser. Auf dem zweiten Platz befindet sich Firefox mit 32.3 Prozent, gefolgt von Chrome, Safari und Opera. Inwiefern sich der neue „Ballot Screen“ auf die Marktanteile auswirken wird, bleibt reine Vermutung. Auch wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass die ersten drei Plätze eigentlich die schlechtesten sind, oder die meisten Leute sich trotzdem weiterhin den Internet Explorer herunterladen, wird das Abkommen mit dem Europäischen Kartellrecht höchstwahrscheinlich keine positiven Auswirkungen auf die Marktanteile des Microsoft Browsers haben.














