Dienstag, 15. Juni 2010Mobile Online-Käufe werden sich bis 2013 verdoppeln

Da immer mehr Konsumenten die Freiheiten der unbegrenzten Mobilität genießen, werden sich die über die Mobiltelefone getätigten Online-Einkäufe bis zum Jahr 2013 verdoppeln.
Zu diesem Ergebnis kamen die beiden Analyse-Gremien Verdict und Ovum. Gemeinsam brachten sie eine Studie heraus, die voraussagt, dass der Umsatz für mobil getätigte Einkäufe bis 2013 auf 275 Millionen Pfund ansteigen wird – das ist doppelt so viel wie der erzielte Umsatz in 2009.
Trotz der ständig wachsenden Nutzerzahlen von Smartphones, wie das iPhone von Apple und das Android-Handy von
Google, hielten sich die Online-Einkäufer eher zurück. So wurden von den 21,2 Milliarden Pfund, die insgesamt im Internet ausgegeben wurden, nur 0,6 % vom Handy aus getätigt.
Nach Aussage von Verdict und Ovum haben demnach nur 2,1% der britischen Bevölkerung online eingekauft, und das obwohl 28% der Internetnutzer über einen mobilen Internetzugang verfügen.
Die Experten gehen allerdings davon aus, dass sich dieser Trend wandeln wird, da mehr und mehr Nutzer auch unterwegs nach Produkten und Preisen suchen sowie die Händler kontaktieren.
Malcolm Pinkerton, Senior Analytiker bei Verdict Research, erklärt die Situation folgendermaßen: „Konsumenten geben bis jetzt noch keine größeren Beträge beim mobilen Einkauf aus. Ausschlaggebend für das Potential des „m-Commerce“ könnte ein einfaches Such-Tool sein, was die Suche und das Vergleichen von Produkten sowie die Kontaktaufnahme zu den Händlern vereinfacht.“
In Anbetracht des explosiven Wachstums von Smartphones, und der vereinfachten Nutzung des mobilen Internets, könnte die Voraussage über eine Verdopplung des mobilen Shoppings sogar schon sehr konservativ sein. Vor allem wenn Größen wie Apple-CEO Steve Jobs bereits vom Ersetzen der Desktop PCs durch mobile Geräte spricht, weil immer mehr Menschen die Freiheit genießen, nicht an ihren Schreibtisch gebunden zu sein, um im Internet zu surfen.