Donnerstag, 18. Dezember 2008

Neue Marktsegmente für Affiliates durch die lokale Google-Suche

Google ist ja stets bemüht, auf Suchanfragen immer die relevantesten Suchergebnisse zu liefern, sei es aus einem weltweiten oder auch aus einem lokalen Pool von Webseiten. Eine der Stärken der Google-Suche ist die Auswahlmöglichkeit, sich nur die Ergebnisse aus einer bestimmten Land anzeigen zu lassen.

Das bedeutet, dass wenn Sie auf Google UK suchen, können sich Seiten nur aus UK anzeigen lassen. Der Google-Algorithmus berücksichtigt dabei Faktoren wie das Hosting der gefundenen Webseite, die Domain-Endung und die Informationen aus der Google -Webmaster-Konsole, um dadurch entscheiden zu können, ob die Seite in den Suchergebnissen angezeigt werden soll oder nicht.

Neue Marktsegmente für Affiliates durch die lokale Google-Suche Robin Goad, Forschungsleiter des Internetanalysten „Hitwise“, führte in diesem Jahr eine Studie mit dem Titel: „Wie populär ist bei einer Google-Suchanfrage die ‚Pages from the UK‘-Option?“ durch. Dabei hat er herausgefunden, dass diese Option in durchschnittlich 13 Prozent aller Suchanfragen gewählt wurde.

Dieser interessante Sachverhalt bietet vor allem Affiliate-Marketer neue Chancen. Warum? Nimmt man beispielsweise einen Merchant, der zwar eine einigermaßen bekannte Marke hat, seine Produktseite jedoch nicht so optimiert und konfiguriert hat, dass diese auch bei den „Pages from the UK“-Suchergebnissen erscheint, so böte sich für potentielle Affiliates nun die Möglichkeit, entsprechend optimierte Seiten zu erstellen, um diese 13 Prozent an Suchanfragen zu bestimmten Marken zusätzlich für sich zu nutzen. Noch dazu vor dem Hintergrund, dass eine Suchanfrage nach einer bekannten Marke in der Regel auch höher konvertiert als eine Suchanfrage nach einer unbekannten Marke.

Beispiel:

Neue Marktsegmente für Affiliates durch die lokale Google-Suche












Ein Online-Shop erhält 5.000 Weiterleitungen (Referrals) pro Tag durch das Keyword einer bestimmten Marke. Nimmt man davon 15 Prozent, so kommt man ungefähr auf 750 Referrals, was schon eine ganz gute Quote hinsichtlich möglicher Conversions bedeutet. Wenn nur 1% dieses Marken-Traffics konvertiert, so ergibt das 7,5 Conversions bei einer Vergütung von beispielsweise 75 Euro. Ein kleines, zusätzliches Finanzpolster in diesen rezessionsgeplagten Zeiten!
Affiliates sind ja in der Internet-Society eher nicht so angesehen, obwohl sie sich doch nur das Versäumnis mancher Marke zu Nutze machen, das Potential des gesamten digitalen Marketingspektrums zu nutzen.
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