Nationale US-Sicherheitsbehörde soll die Attacken auf Google untersuchen

Nationale US-Sicherheitsbehörde  soll die Attacken auf Google untersuchen In einem beispiellosen Abkommen, arbeitet Google, die größte Suchmaschine weltweit, mit der National Security Agency (NSA), einer mächtigen nationalen Sicherheitsbehörde der US-Regierung, beim Datenaustausch zusammen

Ellen Nakashima, Journalistin bei der Washington Post, berichtete, dass obwohl das Abkommen final noch nicht steht, es sicher scheint, dass Google der NSA erlaube, die jüngste Spionage-Attacke auf die Suchmaschine in China zu untersuchen.

Obwohl sowohl Google als auch die NASA sich geweigert haben über den Vertragsentwurf zu sprechen, bezeichnete der Geheimdienstchef Dennis C. Blair die jüngsten Angriffe als „Warnschuss“ für die Suchmaschine. Wir müssen im Web gemeinsam arbeiten, das schließt sowohl die amerikanische Privatwirtschaft, als auch unsere internationalen Partner mit ein.“

Die NSA gibt es schon seit über 50 Jahren in den USA, und es ihre Aufgabe, die nationale und internationale Kommunikation zu überwachen und zu entschlüsseln. Die Behörde steht seit dem 11. September im Kreuzfeuer der Kritik. Der ehemalige Präsident George W. Bush hatte das Abhören von Telefonen ohne Dursuchungsbefehl angeordnet.

Google hatte sich an die Regierungsbehörde gewendet, nachdem die Suchmaschine im Januar bekannt gegeben hatte, dass eine Reihe von Anschlägen auf seine Systeme letztes Jahr verübt worden waren. Ziel der Attacken war Googles Quellcode. Der Angriff betraf über 30 weitere Unternehmen, darunter auch ausgewählte G-Mail-Konten weltweit.

Diese Anschläge führten zunehmend zu Spannungen mit der chinesischen Regierung, nachdem Google gedroht hatte, seinen Betrieb im Fernen Osten einzustellen. Google lehnt die die Zensurauflagen der Regierung für seine Dienste ab, aber bislang gab es keine Einigung mit China.

Die Washington Post berichtete, dass Google sich kurz nach den Attacken an die NSA gewendet hatte, und dass dieser Schritt, die erste Annäherung für ein Abkommen zum Datenaustausch mit der Bundesbehörde sei. Google hatte es zuvor abgelehnt, mit der NSA an ihrem Terrorismus-Überwachungsprogramm zusammen-zuarbeiten.
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