Donnerstag, 19. Februar 2009Yahoo! stellt ihren Service MyWeb ein
Letzte Woche kündigte die
Suchmaschine Yahoo! die Einstellung ihres Services MyWeb im nächsten Monat an. Yahoo! fordert seine MyWeb-User nun auf, auf Yahoos! andere Social Bookmarking Services umzusteigen.
Yahoo! launchte den MyWeb-Service in 2005, im selben Jahr in dem das Unternehmen auch den Bookmarking Service Delicious kaufte. In einem Blog-Beitrag auf ihrer Website erkärte
Yahoo!, dass es MyWeb ursprünglich gekauft hatte, um „Usern die Möglichkeit zu geben, wertvolle Informationen, die sie im Internet entdeckt hatten, zu speichern.“
Das Unternehmen berichtet, dass sie kontinuierlich ihre ähnlichen Produkte weiterentwickelt haben. Diese beinhalten die neue Version 2.0 von Delicious sowie eine verbessertes Update von Yahoo! Bookmarks, die besser auf die User-Bedürfnisse zugeschnitten sind als MyWeb.
Laut CNet, wollte Yahoo! seit dem Jahr 2006 den MyWeb Service langsam in den Hintergrund zu rücken, nachdem das Unternehmen begann, den Wechsel zum Service Delicious und Yahoo! Bookmarks anzubieten.
Nach Angaben von Yahoo! soll der Service MyWeb am 18. März 2009 ganz eingestellt werden. Das Unternehmen hat jedoch weiter vor Delicious als Social Bookmarking Site zu verbessern. Die Firma will versuchen den Wechsel von MyWeb zu Delicious und Yahoo! Bookmarks einfacher zu gestalten und einen Export-Service für die User anzubieten, die zu anderen Bookmarking-Services wechseln wollen.
Microsoft also launched a failed takeover of the company for $44.6 billion, which Yahoo! rejected despite its generous offer, while
Google abandoned the paid search advertising deal they held with the company.
Diese Maßnahme ist ein weiterer Rückschlag für die
Suchmaschine, die schon mit 2008 ein turbulentes Jahr hinter sich gebracht hatte. Yahoo! musste 1500 Stellen streichen und verkündete einen Abfall ihres Gewinns um 64 Prozent im dritten Quartal, bevor dann schließlich der CEO Jerry Yang das Unternehmen verließ. Die Übernahme von Microsoft für 44.6 Milliarden US Dollar scheiterte, weil Yahoo! dieses großzügige Angebot abgelehnt hatte. Zudem stieg auch noch Google aus dem Vertrag für bezahlte Anzeigen (SEM) mit dem Unternehmen aus.